frank person                                                                    english

lebt und arbeitet als Produktdesigner in Darmstadt.


Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Glasbläser an der Glasfachschule Hadamar studiert er Industriedesign an der Fachhochschule Darmstadt sowie als Gaststudent am Manchester Polytechnic. Er absloviert 1991 sein Diplom bei Prof. Bernd Meurer in Darmstadt.

Nach zwei Jahren Festanstellung in einem Industrieunternehmen gründet er zusammen mit einem Partner das Büro Orange Design und entwirft z.B. für Koziol zahlreiche Artikel wie stehende Spülbürsten, Spaghettilöffel und Kehrschaufel und Besen in einer kommunikatven Formensprache, die für den Hersteller zum Erkennungsmerkmal wird.

Für Erlau entwickelt er unter anderem einige Parkbänke und ein zweifach ausgezeichnetes Sitzsystem für den öffentlichen Raum.

1999 öffnet Frank sein eigenes Studio „fp.formgebung“.

Hier entstehen unter anderem Möbelentwürfe für den Privat- und Objektbereich, für verschiedene Kunden wie Möller Design, Welonda, Manufactum, Kusch&Co.

Mit der Stiftung Bethel entwickelt er eine Serie von Produkten für Küche und Wohnen, die aus nachhaltigen Materialien, vorwiegend aus heimischem Hölzern, in Verbindung mit Glas oder Metall, von behinderten Menschen hergestellt werden.

Von 2013 - 2016 hat er einen Lehrauftrag für Gestaltung, Designgeschichte und Projektarbeit and der AfK in Mannheim.

2016 gründet er mit einem Partner die Marke YRON, deren erstes Produkt ein gusseisener Gartengrill ist.

Funktion, Langlebigkeit und sensibler Umgang mit Materialien kennzeichnen seine Entwürfe. Emotionale Gestaltung und Reduktion aufs Wesentliche sind für ihn kein Widerspruch sondern Anspruch.

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"When I am working on a problem, I never think about beauty but when I have finished, if the solution is not beautiful, I know it is wrong."


Richard Buckminster Fuller

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"The best friend on earth of man is the tree: When we use the tree respectfully and economically, we have one of the greatest resources of the earth."


Frank Lloyd Wright

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"You may hang your walls with tapestry instead of whitewash or paper; or you may cover them with mosaic; or have them frescoed by a great painter: all this is not luxury, if it be done for beauty's sake, and not for show: it does not break our golden rule: Have nothing in your houses which you do not know to be useful or believe to be beautiful."


William Morris

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„Der Zweifel an dem was ist und der Zweifel an dem was man denkt und tut, ist das wichtigste Moment schöpferischen Handelns. Progressivität setzt Anzweifeln voraus. Das Entwerfen wird jedoch vielfach als Herstellung von Fraglosigkeiten angesehen. Ulrich Beck spricht in diesem Zusammenhang von „Gewissheitskultur“ und deren verhängnisvoller Rolle. Fraglos ist die Suche nach Gewissheit ein uraltes Phänomen. Aber Gewissheit schließt Zweifel aus und wird so zum Dogma.

Gestaltung soll Wirkung zeigen, aber sie soll sich in ihrer Wirkung zugleich als in sich hergestelltes Problem begreifen. Sie hat die prinzipielle Zweifelhaftigkeit des eigenen Handelns anzuerkennen und ins öffentliche Bewusstsein zu tragen. So gesehen ist Entwerfen von dem eindimensionalen Gedanken der Aufgaben-Lösung zu befreien und statt dessen als immer wieder neue Aufgaben-Schöpfung zu begreifen.“

Bernd Meurer

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